Arbeit und Berufung Medien

Die Schattenseiten der Online Kongresse

22. Juli 2016

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, welches mir sehr am Herzen liegt und wo ich merke, dass besonders in diesem sich selbst so lichtvoll darstellenden Bereich der Online Kongresse zunehmend mehr Dinge aus dem Ruder laufen.

Vorneweg: Ja, wir (also mein Mann und ich) haben auch einen Online Kongress organisiert und durchgeführt und sind immer noch angetan von den Feedbacks und der Art und Weise des Kongress-Systems. Ich kann in Ruhe die Interviews vorbereiten, lerne fantastische Referenten kennen und kann viel mehr Menschen erreichen, als mit einem Seminar und einer deutlich aufwendigeren Vortragsreihe vor Ort. Daher bin ich sehr dankbar, damals zufällig auf den Kindergesundheitskongress gestoßen zu sein (da hatte ich übrigens noch nicht mal einen Facebook-Account).

Ich verfolgte begeistert weitere Online Kongresse, bis es mir aber sehr schnell zu viel wurde und ich bereits im letzten Jahr schon genervt davon war, haufenweise mit Newslettern zugedröhnt zu werden und auch zunehmend nur die gleichen Referenten in den Rednerlisten zu lesen. Schließlich wendete ich mich ab. Abgesehen von ganz wenigen „Perlen“ und qualitativ hochwertigen Online Kongressen (die auch zurecht viele Kongress-Pakete verkauft haben) gab es zunehmend mehr, wo ich von den meisten Interviews (in puncto Technik und Inhalt) sogar enttäuscht war.

Für mich stand schnell fest, dass so ein Online Kongress auch kein „Allheilmittel“ für das eigene Business ist und auf gar keinen Fall wollte ich selbst einen machen. Aber wie so oft im Leben sollte man nie „Nie“ sagen. Meine innere Führung war schließlich doch der Meinung, dass es wichtig sei. Gerade ich – mit meinen speziellen Erfahrungen und meinem medizinischen Background -sollte einen Online Kongress zum Thema Zahngesundheit ins Leben rufen. Ehrlich gesagt hatte ich zunächst weder für dieses Thema gebrannt, noch stand es auf meiner Wunschliste ganz oben. Ich folgte einfach meiner inneren Stimme. Bereut habe ich es nicht, ganz im Gegenteil.

Da mein Mann als Wirtschaftsinformatiker das nötige Technik-Wissen hat, waren wir glücklicherweise auf keine Hilfe von außen angewiesen und konnten den gesamten Kongress selbst realisieren. Dass wir uns damit nebenbei eine Mail-Liste aufbauen, ist für uns auch jetzt noch absolut nebensächlich und war auch nie unser eigentliches Ziel.

Zunächst studierten wir einige andere Online Kongresse. Wobei mir oft meine innere Stimme sagte: So darfst du es NICHT machen. Einige Veranstalter waren ohne Charisma, hatten keinerlei Interviewer-Qualitäten und Ton und Bild waren auch miserabel. Und das, obwohl sie angeblich eine professionelle Unterstützung hatten. Da sagt keiner: Du lass mal lieber. Oder: Das Thema hatten wir eigentlich schon auf drei anderen Online Kongressen. Oder: Such dir vielleicht mal neue Referenten und nimm nicht wieder fast ausschließlich die, die bereits auf nahezu jedem Kongress gesprochen haben. Das nervt die Leute irgendwann.

Das sind jetzt vielleicht harte Worte, aber ich hatte des Öfteren das Gefühl, dass Kongress-Veranstalter hier ins offene Messer gelaufen sind. Ein Hinweis, dass einfach nicht jeder für Interviews geeignet ist, hätte diesen dann eine Unmenge unbezahlter Arbeitsstunden und horrenden Coaching-Kosten erspart. Ich z.B. kann nicht singen und würde niemals auf die Idee kommen, Geld in einen Vocal-Coach zu investieren, der mir verspricht, dass ich nach 4 Monaten Skype-Coaching und online Modulen doch ein so super tolles Konzert vor vielen Menschen geben werde und mit einem riesen Gewinn nach Hause gehe. Hauptsache ich sei authentisch und tue das, was mir Spaß macht. Doch selbst wenn ich gerne singe, wird davon meine Gesangsqualität nicht wirklich deutlich besser- auch wenn ich meinen Verstand neu programmiere („Mindset“) und mich als neue Whitney Houston auf der Bühne sehe. Lief das Konzert dann von den Einnahmen her nicht so gut (im schlimmsten Fall ohne Refinanzierung der Coaching-Kosten) heißt es dann seitens des Vocal-Coaches: „Du hast die falschen Lieder gesungen. Du hast zu wenig Werbung gemacht. Du hast es nicht zu 100% so umgesetzt, wie ich es gesagt habe.“ Und im nächsten Augenblick zieht er von dannen und lässt mich hilflos zurück.

Es gibt noch weitere Aspekte, denen man beim Vorhaben einen Online Kongress zu verwirklichen, ein wenig Aufmerksamkeit schenken sollte:

 

Heraus aus der Komfortzone

Dies ist ein Punkt der unheimlich wichtig, gleichzeitig aber völlig klar ist. Wenn ich einen Online Kongress veranstalte, bin ich gezwungen, mich mit neuen Themen und dem eigenen Schatten auseinanderzusetzen. Ich bin gezwungen, nach draußen zu gehen und zu kommunizieren, z.B. unbekannte Menschen oder hochstehende Persönlichkeiten zu fragen, ob sie gerne als Redner dabei sein möchten.

Aber die Herausforderung liegt nicht nur darin, die Komfort-Zone zu verlassen, sondern auch genau zu spüren: Was fühlt sich jetzt richtig für mich an? Soll ich wirklich 2-4 Newsletter pro Tag während der Kongresswoche schreiben, obwohl ich selbst von so etwas genervt wäre? Soll ich die Homepage so designen, wie es alle anderen auch gemacht haben? Soll ich zwanzig Kauf-Buttons auf meine Kongress-Paket-Seite installieren, weil ich die Teilnehmer für zu blöd halte und ich der Meinung bin, sie damit zuballern zu müssen? Was ist jetzt denn wirklich stimmig für mich? Passt das zu meiner Art? Habe ich den Mut und die innere Stabilität hier genau zu prüfen, ob das, was mir von außen oft vehement nahegelegt wird, auch wirklich das Richtige für MICH ist?

Wer mit offenen Augen die Szenerie verfolgt merkt sehr schnell, dass auch das vermeintlich gut funktionierende Newsletter-Kaufanregungs-System immer weniger greift. Die (bewussten) Leute kaufen das Paket nur, wenn es wirklich gut ist und sie das Gefühl haben, dass die Informationen sie bereichern. Die Zeiten, wo aggressives Marketing mittelmäßige Qualität ausgeglichen hat, sind vorbei. Das Erwachen der Menschen macht nämlich auch vor solchen Dingen nicht halt.

 

Welche Referenten soll ich nehmen?

Hier wird immer empfohlen, man solle Redner begeistern, die ein große E-Mail-Liste haben. Dies ist auf den ersten Blick bezüglich der Reichweite des Kongresses zunächst richtig. Aber ganz ehrlich, wie viele Zahnärzte (wie bei meinem Kongress) und wirkliche Experten in einem speziellen Fachgebiet haben riesige Mail-Listen? Einige haben noch nicht einmal eine gut designte Homepage. Soll ich sie deshalb nicht anfragen nur, weil sie weder einen Newsletter mit 5000 Menschen noch einen Facebook-Account haben? Soll ich da auf das wirkliche und fundierte Wissen verzichten und lieber jemanden einladen, der ein selbsternannter Pseudoexperte ist, sich Gesundheitscoach nennt und nur die Social-Media-Kriterien erfüllt?

Will ich als Veranstalter Referenten, die zu mir und meinem Thema passen? Oder gehe ich den vermeintlich einfachen Weg und frage so viele „Experten“ wie möglich aus der online-Szene an, die einen Mail-Verteiler haben und bereitwillig überall mitmachen? Auch wenn diese teilweise von meinem Kongress-Thema nicht wirklich Ahnung haben? Schon oft hatte ich den Eindruck, dass das, was hier dann eben nicht gepasst hat, einfach passend gemacht wurde.

Nebenbei: Wenn ich nur die Redner einlade, die bereits auf 10 anderen Online Kongressen auch schon mitgemacht haben, sollte ich bedenken, dass deren Newsletter-Abonnenten vor einigen Monaten einen Hinweis auf ein oder zwei Online Kongresse noch gut fanden, spätestens beim fünften aber auch langsam genervt sind. Die haben dann in der Regel auch bereits einige Kongress-Pakete gekauft und werden eher nicht meines vom 10.Kongress ebenfalls kaufen.

 

Expertenstatus

Es wird immer wieder betont, man würde in einer Woche mit jedem Online Kongress über 18.000 Euro netto verdienen, hätte hinterher einen “Tribe” an dankbaren Anhängern in seiner riesengroßen Mail-Liste, die jedes weitere schnell-gezauberte E-Book und Coaching voller Begeisterung abkaufen würden, und man selbst sei ein “gefragter Experte”.

Aber ich werde nicht zum Herzchirurg und Herz-OP-Experten nur, weil ich einige Herzchirurgen interviewe. Ich muss bereits VORHER auf meinem Gebiet ein großes Hintergrundwissen haben, im besten Fall eine Ausbildung und zusätzlich tiefgreifende eigene Erfahrungen. Nur dann kann ich mich voll und ganz mit dem Thema auseinandersetzen und es von so vielen Blickwinkeln wie möglich beleuchten. Dennoch macht mich z.B. auch mein eigener Kongress nicht über Nacht zum Zahngesundheits-Experten. Natürlich habe ich deutlich mehr Wissen als andere und nehme auch auf feinstofflicher Ebene mehr war, aber ich würde mich gegenüber einem Zahnarzt niemals als Insider mit Fachwissen profilieren. Mein Auftrag ist es, eine Synthese herzustellen und gleichzeitig neue Wege aufzuzeigen – und nicht bei anderen Online Kongressen als selbsternannte Expertin zur Zahngesundheit zu sprechen.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass einige Menschen aus dem alten (Berufs-)Leben aussteigen wollen, jedoch keine Verbindung zu ihrer inneren Führung haben und nicht wissen, was sie machen sollen. Gehen diese nun in Resonanz mit den großen Erfolgsversprechen der Online Kongresse und glauben, dass sie damit schnell Geld verdienen können, wird dann einfach ein Kongress-Thema gesucht, das irgendwie „passen“ könnte: Ich habe da mal ein Wochenendseminar zum Gesundheitscoach gemacht und das Thema interessiert ja jeden, da nehme ich Gesundheit. Aber wenn die Interviews dann eher in eine seichte „Kaffeekränzchen“-Runde abdriften, tue ich damit auch den Teilnehmern meines Kongresses keinen Gefallen. Und ich werde merken, dass niemand das Paket kauft, niemand es weiterempfiehlt und ich nach dem Kongress eine sehr hohe Austragungsrate aus meinem Newsletter habe. Die Menschen bemerken sehr schnell, ob ich von dem, was ich da tue auch wirklich Ahnung habe oder nicht. Und da ist es eben nicht genug, dass ich das Thema toll finde, es gerne tue und mir durch „Mindset“ (für mich übrigens mittlerweile das Unwort des Jahres) in meinem Kopf einen „Expertenstatus“ zugelassen und kreiert habe.

 

Die Technik dahinter

Ich persönlich würde nicht sagen, die Technik sei unwichtig und man könne alles problemlos outsourcen. Wenn ich eine Seite erstellen möchte, die ZU MIR passt, sind Webdesign und Technik nämlich sehr wichtig und ein guter deutscher (!) Ansprechpartner hier auch absolut sinnvoll und notwendig. Nicht alles kann günstig und zufriedenstellend über Fiverr oder ähnliche Portale organisiert werden. Ich brauche einen absolut vertrauenswürdigen Ansprechpartner in meiner näheren Umgebung, der 9- 12 Stunden am Tag (vor allem in der Endphase) für mich erreichbar ist und mit dem ich mich problemlos verständigen kann. Daher empfiehlt es sich nach meiner Wahrnehmung (sofern keiner im Familienkreis Ahnung hat), hier lieber etwas mehr in eine gute Seite und einen guten Webdesigner zu investieren und nicht die billigste und schnellste Variante zu nehmen, die nur auf Massenabfertigung und gleich aussehende Homepages ausgelegt ist.

 

„E-Mail-List-Building-Event“

Vordergründig wird immer damit geworben, dass ich aus meinem Herzen heraus vielen Menschen kostenlos wertvolles Wissen weitergeben und ich sie bereichern kann – um dann im gleichen Satz exzessiv das Wort „Mail-Liste“ zu betonen.

Die Anzahl der Newsletter-Abonnenten als neuer Gold-Standard. Wo mit aller Macht versucht wird, die Menschen zu locken und magnetisch und manipulatorisch an sich zu binden.

Wieder und wieder wird daraufhin gewiesen, das Kongress-System sei das mit Abstand erfolgreichste System, um schnell eine E-Mail-Liste aufzubauen, schnell als Experte gesehen zu werden und damit Geld zu verdienen. Es gäbe nichts Schnelleres und Effektiveres. Dies mag sicher in gewissen Teilen zutreffen.  Aber auch ein großer Mail-Verteiler ist kein Garant für wirtschaftlichen (vor allem auch nachhaltigem und langfristigen) Erfolg, was mir zunehmend mehr auffällt, wenn ich einmal über den Tellerrand blicke.

Und wenn es mir wirklich darum geht, die Menschen zu bereichern, werde ich die Mail-Liste nach dem Kongress nicht verwenden, um schnell zusammengeschusterte Coachings an den Mann zu bringen. Habe ich viele Rückmeldungen auf die Interviews, brauche ich auch keine Umfrage unter den Teilnehmern zu machen. Dann weiß ich intuitiv, wo ich ansetzen kann und wo noch mehr gewünscht wird.

Die Liste ist meist auch nicht für immer, da sich oft eine große Anzahl Teilnehmer nach dem Kongress wieder austrägt, vor allem, wenn statt der Qualität die Quantität im Vordergrund stand (dies muss natürlich nicht immer so sein).

 

Verkauf des Kongress-Paketes um „neue“ Online Kongresse zu realisieren

Ich finde es irgendwie witzig, diese Formulierung bei fast allen Homepages zu lesen. Es geht aber eben nicht darum, mit dem Verkauf der Kongress-Pakete NEUE Kongresse auf die Beine zu stellen, sondern erstmal die alten Ausgaben zu refinanzieren.

Ein professioneller Kongress benötigt zunächst immer mehrere Tausend Euro Vorleistung, auch wenn ich keine zusätzlichen Coaching-Ausgaben hatte. Zusätzlich kommen noch die geleisteten Arbeitsstunden hinzu. Und hier kann sich jeder schnell selbst ausrechnen, welchen Stundensatz er (z.B. gemessen am alten oder noch derzeitig ausgeübten Beruf) hier ansetzt. Und einen wirklichen GEWINN kann ich erst erwirtschaften NACH Abzug von Investitionskosten, Steuern und berechnetem Arbeitsstunden (Lohn).

Habe ich nun ein sehr kostenintensives Kongress-Coaching gebucht und viel in Werbung für meinen Kongress investiert, kann es unter Umständen dazu kommen, dass ich gezwungen bin, Kosten von über 10.000 Euro wieder über das Kongress-Paket zu verdienen, um neben unbezahlten Arbeitsstunden nicht noch mit einem finanziellen Defizit aus meinem Kongress-Traum zu erwachen. Dass es mittlerweile Kongress-Veranstalter gibt, deren Kongress trotz massivster Preissenkung des Kongresspaketes leider in ein reines Verlustgeschäft ausgeartet ist (natürlich nicht für die Coaches), wird schweigsam unter den Teppich gekehrt.

Wenn mein erster Kongress bereits relativ erfolgreich ist (auch in finanzieller Hinsicht), habe ich auch zunächst überhaupt keine Zeit und keinen Bedarf, innerhalb kurzer Zeit einen Nachfolge-Kongress auf die Beine stellen zu müssen.

Übrigens auch nicht, mich als neuen super Kongress-Coach zu profilieren um mich im gerade herrschenden Online-Kongress-Hype zu bereichern. Ich habe immer öfters das Gefühl, dass hier vielen die eigentliche Lebensaufgabe nicht bewusst ist und sie denken: Ich habe keine Ahnung, was ich machen soll – da werde ich eben zum Coach für Online Kongresse.

 

Empfehlungen

Trotz vielen tausenden Teilnehmern und einem scheinbar erfolgreichen Kongress gibt es mittlerweile Kongress-Veranstalter, die nach dem Kongress ebenso weitermachen wie vorher. Deren Beratungen nicht laufen, deren kreierte Produkte nicht verkauft werden und die teilweise sogar ihr Kongress-Paket aufgrund der weiter bestehenden Kosten bereits wieder zurückgezogen haben.

Bei über 150 Teilnehmern in den sog. professionellen Online Kongress-Schulen und zunehmend mehr selbst organisierten Kongressen wie unserem, werden sehr bald geschätzt 4-8 Online Kongresse parallel laufen und nicht ein oder zwei nacheinander pro Monat, wie es noch vor einem halben Jahr war.

Hier wird es immer schwieriger sich zu behaupten und genügend Teilnehmer zu akquirieren. Daher sind 6 Dinge essentiell:

  • Das Thema muss gut sein und wurde so noch nicht präsentiert (kein neuer Smoothie-, Vegan, Mindset-, Beziehungs-, Selbstfindungs-, Erleuchtungs-Kongress etc.)
  • Homepage und Design müssen sich deutlich abheben
  • Es sollten nur Redner dabei sein, die auch wirklich zum Thema passen (ohne selbsternannten Guru-Status)
  • Ich muss als Veranstalter ein gewisses Maß an Charisma und Redegewandtheit haben
  • Die Videos müssen in höchstmöglicher Qualität erstellt, geschnitten und nachbearbeitet sein (was abhängig von den Interviewpartnern und deren Internetverbindung manchmal schwierig sein kann)
  • Es muss auch gelingen Menschen auf den Kongress aufmerksam zu machen, die so etwas noch nicht kennen und selbst nicht in den sozialen Netzwerken aktiv sind (hier ist die Kaufbereitschaft des Kongress-Paketes am Größten)

Und ich muss mir bewusst sein, dass ein guter Kongress viele hunderte Arbeitsstunden benötigt, selbst wenn ich viele tausend Euros in eine professionelle Unterstützung investiere. Kein Kongress-Coach führt meine Interviews, bereitet diese vor/nach, erstellt mein Logo und kümmert sich um individuelle Inhalte. Und wirklich individuelle Anpassungen beim Webdesign sind sowieso zeitaufwendig und dementsprechend teuer. All dies sollte in der Kalkulation vorher mit bedacht werden.

 

Fazit

Mir ist es ein Anliegen, jedem der an einem eigenen Kongress interessiert ist, ein wenig für die Dinge im Hintergrund zu sensibilisieren. Dinge, über die bisher der Mantel des Schweigens gelegt wurde bzw. die zunehmend verdrängt wurden.

Es gibt sicherlich mittlerweile auch gute Kongress-Coaches bzw. Online-Module zu fairen Preisen. Jeder sollte für sich selbst hineinspüren, ob er diese benötigt oder nicht, um einen Kongress durchzuführen. Und sollte auch dortigen Empfehlungen nicht folgen, wenn sie der eigenen Persönlichkeit und dem eigenen Gefühl widersprechen.

Das Online-Kongress-System ist in seiner Art und Weise ein sehr kraftvolles und geniales Hilfsmittel, um viele wichtige Informationen in diese Welt zu bringen und Menschen zum Umdenken zu bewegen. Doch wo viel Licht ist, tritt auch zunehmend mehr die Dunkelheit hervor- und diese sollte offen betrachtet und hinterfragt werden.


 

Solltest Du Interesse haben, so kannst Du Dich zu meinem Online Kongress von 2016 hier informieren:

https://www.katharina-dill.de/online-kongress

Falls Du mehr Informationen zur Planung und Umsetzung von Online-Kongressen suchst, kann ich Dir den folgenden kostenlosen Beitrag empfehlen:

//katharina-dill.de/crashkurs-online-kongress

 

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23 Kommentare

  • Antworten Jenniffer 2. August 2018 um 11:29 Uhr

    Liebe Katharina,
    auch wenn ich mich nur ganz am Rande mit dem Thema Online-Kongress beschäftigt habe, möchte ich Dir gerne von Herzen DANKE für Deine ehrlichen Worte sagen. Mir gefällt besonders, dass Du auch auf die ethischen Problemstellungen hinweist, wie z.B.: will ich anderen Menschen wirklich helfen, oder bloß deren Geld “mal eben schnell” kassieren. Geht es um Masse, oder Klasse… von dem ganzen Aufwand, Ausgaben usw. ganz abgesehen. Vielen Dank also, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, einen so ausführlichen Bericht zu schreiben und alle Seiten zu beleuchten. Ich bin mir sicher: das wird definitiv vielen Menschen helfen!! 🙂
    Ganz herzliche Grüße aus Hamburg,
    Jenniffer

  • Antworten Sebastian 11. Juli 2018 um 21:26 Uhr

    Hallo Katharina,
    danke für den wertvollen Beitrag. Es ist wichtig, dass sich auch jemand kritisch mit dem Thema auseinander setzt. Oft sieht man die viele Arbeit und das Geld nicht, was in einem Kongress steckt. Der Artikel hat mich dazu inspiriert etwas kritischer über das Thema Online Kongresse zu berichten.
    Viele Grüße
    Sebastian

  • Antworten tom 28. März 2018 um 20:05 Uhr

    liebe Katharina, wirklich Hammer dieser Bericht. DANKE ! Gerade als ich mich schon für einen Kongresslehrgang anmelden wollte und ich mich doch über die Schattenseiten informieren wollte, (nun 3’500€ für ein Paket zu bezahlen ohne die Gegenseite beleuchtet bekommen zu haben, ist auch nicht gescheit) stiess ich auf diesen Ernüchternden Bericht. Vielen Dank tom

    • Antworten Katharina Dill 28. März 2018 um 20:52 Uhr

      Lieber Tom, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ein Kongresslehrgang für 3500 Euro ist sogar noch relativ “billig”. Einige Kongress-Coaches verlangen zwischen 8.000-10.000 Euro. Das muss erstmal wieder durch einen Kongress bei der zunehmenden Konkurrenz refinanziert werden. LG, Katharina

  • Antworten Katharina 15. März 2018 um 18:59 Uhr

    Vielen Dank, liebe Namensvetterin 😉 (es müsste ja eher Namensbase heißen?),

    ich bin kürzlich aus purer Neugierde in ein Webinar gepurzelt, welches was zum Inhalt hatte? Genau: Onlinekongresse. Meine Skepsis war ohnehin schon groß, denn ich habe den Hype beobachtet, der mit allen möglichen Methoden eine tolle E-Mail-Liste und ein passives Einkommen (quasi ganz von selbst) generieren sollen. Und was ich beobachte: egal ob es damals um Xing-Marketing ging oder später um Youtube oder eben nun über Online-Kongresse, es kommt immer wieder zum gleichen Szenario. Ein paar wenige Coaches machen viel Geld, die anderen zahlen viel Geld. Warum? Weil man eben doch fundierte Kenntnisse benötigt über ein Business, welches man startet. Auch muss man gewisse persönliche Skills mitbringen. Denn eine Selbständigkeit ist eben auch kein Spaziergang. Auch wenn es noch so toll aussieht, wenn die so genannten Coaches von Mallorca oder Thailand oder von wo auch immer ihre Webinare abhalten. so bedeutet das doch nicht, dass diese nicht arbeiten. Es gehört sehr viel Disziplin dazu, selbständig zu arbeiten. Entweder man ist ein Allround-Genie oder man benötigt mindestens auch einen guten Steuerberater. Auch wenn man sicher nach und nach viele Dinge automatisieren kann, alles kann man nicht automatisieren. Und auch die Automatisierung kostet ihr Geld.

    Nach diesem Webinar habe ich nur mal kurz recherchiert und bin auf diese Seite gestoßen. Hut ab und danke sehr dafür!

    • Antworten Katharina Dill 15. März 2018 um 19:58 Uhr

      Genau so ist es, liebe Katharina. 🙂 Automatisierung und Technik kosten Geld und sie sollten professionell gemacht und umgesetzt werden. Es gibt nicht Schlimmeres für einen Kongress-Veranstalter, als wenn die Videos abstürzen, die Seite in der Kongresswoche wegen Server-Überlastung nicht erreichbar ist oder die Newsletter-Mails nicht ankommen. Liebe Grüße

  • Antworten Tanja Mazurek 12. Februar 2018 um 12:06 Uhr

    Liebe Katharina,
    vielen lieben Dank für deinen sehr informativen Artikel!

    Ich selbst liebe es, Interviews zu führen, allerdings Face to Face – ich bin zudem Radiomoderatorin – früher hauptberuflich, heute mit einer kleinen feinen Show auf meinem damaligen Sender. Ich denke selbst ab und an daran, einen Onlinekongress durchzuführen, aber genau dieses – teilweise qualitativ nicht hochwertige – Überangebot macht mir eher Bauchschmerzen als Lust auf die viele Arbeit….

    Also werde ich vorerst wohl so weitermachen auf meiner neu gegründeten Seite goingdeeper.de und vielleicht habe ich demnächst ja die zündende Idee, mit meinen Interviews auch Geld zu verdienen, mein Vorteil – ich kann mir meine “Experten” aussuchen….

    Also danke für die Infos und dir weiterhin viel Erfolg!

    Herzliche Grüße

    Tanja Mazurek

  • Antworten Eva 31. Dezember 2017 um 19:35 Uhr

    Liebe Katharina,
    es ist gleich 2018 und ich danke dir herzlich für deinen Klartext. Jetzt kann ich mich beruhigen und meinem Solar Plexus danken, Recht geben und die Finger davon lassen. DANKE! LG Eva

  • Antworten Franziska 20. Oktober 2017 um 19:16 Uhr

    Hallo Katharina!
    Da kann ich dir nur Recht geben. Das Problem ist, dass man als Veranstalter viel Geld für eine sogenannte “Ausbildung” zahlt und es dann eigentlich kein zurück mehr gibt. Ich bin leider selbst auf eine Kongress-Academie hineingefallen – da wird viel versprochen, aber was für Arbeit dahintersteckt sagt keiner vorher und die Ausbildung ist wirklich nicht fundiert!
    Danke, dass du das hier ansprichtst!

    Liebe Grüße

    • Antworten Katharina Dill 20. Oktober 2017 um 20:38 Uhr

      Liebe Franziska,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe den Artikel vor über einem Jahr geschrieben und empfand die Versprechungen und “Ausbildungen” bereits damals eher zweifelhaft und überteuert. Heute ist es nach meiner Wahrnehmung sogar noch schlimmer geworden und zusätzlich zu den großen Kongress-Schulen bieten mittlerweile viele Kongress-Veranstalter selbst sofort nach dem Kongress “exclusive” Coachings für den persönlichen “Erfolgskongress” an, selbst wenn deren eigener Kongress in punkto inhaltlicher und technischer Qualität eher bescheiden war. Da gilt es immer ganz genau hinzuschauen und zu prüfen. Liebe Grüße, Katharina

  • Antworten Jens 30. September 2017 um 20:16 Uhr

    Hi Katharina, vielen Dank für die tolle Einschätzung. Wir haben dieses Jahr erfolgreich unseren Kongress veranstaltet. Kann deine Punkte alle bestätigen. Wir haben von Anfang an auf unser Netzwerk an besonderen Speakern gesetzt, die man so nicht in jedem Kongress sieht. Wir denken auch, dass in Zukunft die Qualität insgesamt steigen muss, damit dieses Format funktionieren kann. Weiterhin muss es ergänzt werden um andere Formate neben Interviews

  • Antworten Sabine Helwig 14. Juli 2017 um 15:40 Uhr

    Liebe Katharina, ich habe damals deinen Zahn Gesundheits Kongress verfolgt. Ich habe oft darüber nachgedacht, ob es wirklich so einfach ist, wenn man in der Business-Schule ist, alles zu lernen, um eine Kongress zu veranstalten. Dein Blog-Beitrag ist sehr ehrlich und hat mir die Augen geöffnet.
    Vielen Dank, dass Du den Mut hast, Deine Meinung so offen ins Netz zu stellen.

  • Antworten Eva Peters 25. Mai 2017 um 20:48 Uhr

    Hallo Katharina,

    vielen Dank für den Blick hinter die Kulissen. Es werden tatsächlich immer mehr Online Kongresse, bei denen oft die gleichen Expteren auftauchen und viele nur Plaudern.
    Vermutlich eignen sich die Kongresse nicht für alle Themen und Zielgruppen, eine gewisse online Affinität der Expteren bzw Gesprächspartner ist sicher notwendig, ebenso der Zielgruppe. Und manche Themen werden tatsächlich ständig wiederholt.
    Dennoch bin ich gespannt wie sich diese Szene weiter entwicjklen wird.

    Herzliche Grüße
    Eva

  • Antworten Frank Obels 2. April 2017 um 10:04 Uhr

    Wunderbarer Artikel!
    Vielen Dank!

  • Antworten Aksana 4. März 2017 um 22:40 Uhr

    Eine sehr gut gemachte Analyse. Vielen Dank dafür. Alles Liebe, Aksana

  • Antworten Tobias 24. Januar 2017 um 02:07 Uhr

    Hallo Katharina,
    danke für den Top-Artikel, den ich erst nach langem Suchen gefunden habe.
    Bei meiner Analyse und Recherche, ob ich selbst einen Online-Kongress machen soll oder nicht haben mir bisher Erfahrungsberichte und ein paar harte Fakten gefehlt.

    Vielleicht sieht das hier ja noch jemand der ähnliche Recherchen angestellt und findet das hilfreich. Das habe ich bisher gefunden bzw. geschätzt und kalkuliert:

    – €10 000,- Gesamt-Aufwand (bin lustigerweise auf den gleichen Betrag gekommen wie du).
    – 6000 neue Abonennten im Schnitt dürften möglich sein
    – bei den jeweiligen mit den Online-Kongress-Seiten verbundenen Seiten der Kongress Gastgeber konnte ich einen Traffic-Spike zum Kongress hin feststellen und ein Abfallen danach wieder auf fast das Niveau vor dem Kongress. Das bringt mich zur Vermutung, dass auch die E-Mail Liste, die man dabei schafft, evtl. eine höhere Abmelderate wieder nach dem Kongress haben könnte. Hängt dann natürlich davon ab, wie gut man die Abonnenten mit hilfreichem Content bei Laune hält.
    – Zeitaufwand zur Vorbereitung: 7-8 Monate (ohne Burnout zu bekommen 😉 )

    Offene Fragen:
    – Kosten pro Abonnent?
    – Wie viel Prozent der neuen Abonnenten bleiben erhalten?

    LG
    Tobias

    • Antworten Katharina 24. Januar 2017 um 17:30 Uhr

      Lieber Tobias,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Folgende Hinweise möchte ich Dir noch geben: Aktuell nimmt die Anzahl von Online-Kongressen extrem zu. Dies führt zu einer gewissen “Kongress-Müdigkeit” seitens des Publikums, v.a. wenn immer die gleichen Referenten genommen werden und jeder “Experte für alles” ist. Wenn mehrere Kongresse parallel laufen, ist es sehr schwer ca. 6000 Anmeldungen zu erzielen. Auch kaufen mittlerweile weniger Menschen die Pakete, als noch vor ein oder zwei Jahren. Es ist möglich, dass Du auch nach dem Kongress Deine Mail-Liste konstant halten kannst. Nach meiner Wahrnehmung haben aber fast 90% der Kongresse nach dem Ende große Austragungswellen (Schwund von 30-50%, auch deutlich mehr).
      Ein wichtiger Punkt, der immer unterschätzt wird: Das Hosting der Videos vom Kongress, der Newsletter-Anbieter und ev. noch ein Member-Bereich kosten Geld – fortlaufend, auch nach dem Kongress. Bei einem großen Newsletter bist Du schnell bei fast 100 Euro pro Monat nur für den Newsletter-Dienst. Da kommt schnell eine Summe zusammen, die erstmal “nebenbei” verdient werden muss und die meisten Kongresse verkaufen nach der Kongress-Woche eben keine Pakete mehr, besonders wenn das Thema sehr austauschbar war. Mir ist z.B. aufgefallen, dass ein Kongress der vor 1,5 Jahren lief, seit einiger Zeit bereits wieder komplett offline genommen wurde. Auch bemerke ich, dass immer mehr Kongresse unter 1000 Teilnehmern haben und damit am Ende zu einem finanziellen Desaster werden (was Dir aber auch bei 6000 Teilnehmern passieren kann, wenn Dein Thema nicht gut ist).

      Meine Empfehlung: Überlege Dir wirklich gut, ob Du einen Kongress machen möchtest. Wenn Du es nur machen möchtest, weil Du glaubst schnell viel Geld zu verdienen und dann ein “Star” zu sein, wird es ein Fiasko. Ob Dein Kongress ein Erfolg wird, kannst Du nicht planen oder vorherbestimmen. Da nützt es Dir auch nichts, das doppelte oder dreifache an Referenten einzuladen (Und ganz ehrlich: Wer will 50 Interviews und mehr sehen?).

      Liebe Grüße,

      Katharina

  • Antworten Sascha 19. November 2016 um 14:10 Uhr

    Liebe Katharina,

    ein toller Blog-Beitrag der die derzeitige Situation sehr schön auf den Punkt bringt! Vielen Dank für die offenen Worte!
    Als ich zum ersten Mal die Möglichkeiten eines Online-Kongresses erfasst habe, war mir ziemlich schnell klar, welches große Potential in diesem Tool steckt.
    Geballtes Wissen von führenden Experten und das auch noch – für eine gewisse Zeit –kostenlos. Soweit, so gut. Aber ich gebe dir absolut Recht, die Qualität von vielen Online-Kongressen ist wirklich erschreckend schlecht. Entweder mangelt es an guter Technik und/oder der Interviewer bzw. Veranstalter stellt unsinnige Fragen an seine Experten. Oder, leider auch schon oft erlebt, ganze Online-Kongresse verkommen zu reinen Selbstvermarktungsveranstaltungen, wo es nur noch um Selbstbeweihräucherung geht.
    Dabei schneiden sich die Veranstalter ins eigene Fleisch: Schlechte Qualität bedeutet wenig bis gar keine Abverkäufe ihrer Kongress-Pakete. Ich bemerke auf meinem Info-Portal wie sich die Qualität auf die Abverkäufe niederschlägt. Erschreckend, wie manchmal Themen ungeheure Mengen von Teilnehmern begeistern und am Ende dann doch niemand ein Kongress-Paket erwirbt, da der Online-Kongress nicht gehalten hat , was er versprochen hat. Schade um das verschenkte Potential…
    Ich denke es wird sich noch einiges auf dem Markt der Online-Kongresse bewegen und ich hoffe, dass es sich zum Guten entwickelt.
    Kostenlose Bildung ist ein wertvolles Gut und einige Online-Kongresse bzw. Veranstalter verstehen es wirklich Wissen gut und kompetent zu vermitteln. Bitte mehr davon!

    Herzliche Grüße
    Sascha

  • Antworten Monika Bubel 4. November 2016 um 01:24 Uhr

    Liebe Katharina,
    herzlichen Dank für dein Ausführungen. Vieles hat mich sehr angesprochen und auch einige Lehren habe ich mitgenommen. Swantje Gebauer sagte bei ihrem Abschlusswebinar sinngemäß, dass sich neue Formen, der Präsentation entwickel dürfen. Darüber werde ich auf jeden Fall nachdenken und mal gucken, ob ich mit meinem Thema Wale und Delfine aus dem bisherigen System ein wenig rausfallen werde. 🙂
    Ganz liebe Grüße Monika

  • Antworten Roswitha 31. Oktober 2016 um 17:21 Uhr

    Habe diesen, fürs Internet, doch recht langen Artikel gelesen und für gut befunden. Internet Kongresse versus Schattenprinzip.
    Vielleicht ein neues Kongressthema 😉 Vieles wurde kritisch beleuchte und ehrlich auf den Punkt gebraucht. Ich dachte schon nur ich selbst sei von einem gewissen Überdruss geplagt.

  • Antworten Bruno Gantenbein 12. Oktober 2016 um 06:46 Uhr

    Danke für die ausführliche Reflektion.

  • Antworten Swantje Gebauer 30. Juli 2016 um 00:50 Uhr

    Liebe Katharina,

    danke für diese ausführliche Auflistung der Tatsachen. Denn die sind es ganz bestimmt. Ich kann Dir in allen Punkten zustimmen und bin froh, dass wir unseren Weg zu unserem ersten Online-Kongress auf unsere Weise gehen.

    Wo stehen Online-Kongresse in 10 Jahren? Was können sie wirklich bewirken und wie können wir sie qualitativ verbessern? Das sind wichtige Fragen, die wir uns alle stellen dürfen.

    Viele Grüße
    Swantje

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